3. April

Aus Lyrikwiki
Wechseln zu:Navigation, Suche


2. April ◀︎ | ► 4. April


Jährlich am 3. April (dem Geburtstag Peter Huchels) wird in Staufen der Peter-Huchel-Preis verliehen. 1984 Manfred Peter Hein, Gegenzeichnung, 1985 Guntram Vesper, Die Inseln im Landmeer und neue Gedichte, 1986 Michael Krüger, Die Dronte, 1987 Wulf Kirsten, Die Erde bei Meißen, 1988 Elke Erb, Kastanienallee, 1989 Luise Schmidt, Die Finsternis die freie Existenz, 1990 Ernst Jandl, Idyllen, 1991 Günter Herburger, Das brennende Haus, 1992 Ludwig Greve (postum), Sie lacht und andere Gedichte, 1993 Sarah Kirsch, Erlkönigs Tochter, 1994 Jürgen Becker, Foxtrott im Erfurter Stadion, 1995 Durs Grünbein, Falten und Fallen, 1996 Gregor Laschen, Jammerbugt-Notate, 1997 Thomas Kling, morsch, 1998 Brigitte Oleschinski, Your Passport is Not Guilty, 1999 Raoul Schrott, Tropen. Über das Erhabene, 2000 Adolf Endler, Der Pudding der Apokalypse, 2001 Oskar Pastior, Villanella & Pantum, 2002 Wolfgang Hilbig, Bilder vom Erzählen, 2003 Rolf Haufs, Ebene der Fluß, 2004 Hans Thill, Kühle Religionen, 2005 Nicolas Born (postum), Gedichte, 2006 Uljana Wolf, kochanie ich habe brot gekauft, 2007 Oswald Egger, Tag und Nacht sind zwei Jahre, 2008 Ulf Stolterfoht, holzrauch über heslach, 2009 Gerhard Falkner, Hölderlin Reparatur, 2010 Friederike Mayröcker, dieses Jäckchen (nämlich) des Vogel Greif, 2011 Marion Poschmann, Geistersehen, 2012 Nora Bossong, Sommer vor den Mauern, 2013 Monika Rinck, Honigprotokolle, 2014 Steffen Popp, Dickicht mit Reden und Augen, 2015 Paulus Böhmer, Zum Wasser will alles Wasser will weg, 2016: Barbara Köhler, Istanbul, zusehends, 2017: Orsolya Kalász, Das Eine, 2018: Farhad Showghi, Wolkenflug spielt Zerreißprobe, 2019 Thilo Krause, Was wir reden, wenn es gewittert.

1780: Goethe liest mit Begeisterung auf einen Hieb einen unveröffentlichten Roman von Diderot. In sein Tagebuch schrieb er: „Von sechs Uhr bis ein halb zwölf Diderots `Jacques, der Fatalist‘ in der Folge durchgelesen, mich wie der Bel zu Babel an einem solchen ungeheuren Maale ergözt und Gott gedanckt, daß ich so eine Portion mit dem größten Apetit auf einmal als wars ein Glas Wasser und doch mit unbeschreiblicher Wollust verschlingen kan“ – 1912: Der 9. und letzte Abend des Neopathetischen Cabarets mit Gedenkfeier für den am 16. Januar ertrunkenen Georg Heym – 1940 Beginn des Massakers von Katyn, bei dem tausende polnische Offiziere und Intellektuelle hingerichtet und im Walde von Katyn verscharrt werden.


Geboren am 3. April

1593: George Herbert, englischer Dichter, 1604: Bodo von Hodenberg, deutscher Dichter, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft als der Gehärtete, 1783: Washington Irving, US-amerikanischer Schriftsteller (The Legend of Sleepy Hollow), 1834: Friedrich Emil Rittershaus, deutscher Dichter, 1880: Otto Weininger, österreichischer Philosoph, 1903: Peter Huchel, deutscher Lyriker, 1922: José Hierro, spanischer Lyriker, 1923: Daniel Hoffman, amerikanischer Lyriker


Gestorben am 3. April

1769: Gerhard Tersteegen, deutscher Kirchenlieddichter, 1813: Friederike Brion („Erwache, Friederike / Vertreib die Nacht“), 1825: Otto von Loeben, deutscher Dichter, 1849: Juliusz Słowacki, polnischer Dichter, 1915: Itzhok Lejb Perez, polnischer jiddischsprachiger Schriftsteller, schrieb auch Polnisch und Hebräisch, 1917: Arthur Graeme West (* 1891 Eaton, Norfolk, † 3. April 1917, im Krieg bei Bapaume in Nordfrankreich von einem Scharfschützen erschossen), britischer Schriftsteller, war poet, 1948: Jakob Haringer, deutscher Schriftsteller, 1950: Kurt Weill (* 2. März 1900 in Dessau; † 3. April 1950 in New York City), deutscher und US-amerikanischer Komponist. Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht (Die Dreigroschenoper, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny u.a.), 1958: Theodor Kramer, (* 1. Januar 1897 in Niederhollabrunn; † 3. April 1958 in Wien), österreichischer Lyriker, 1958: Jaan Kärner, estnischer Schriftsteller, 1991: Graham Greene, englischer Schriftsteller, 2016: Lars Gustafsson, schwedischer Schriftsteller