27. Juli

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Der 27. Juli ist Siebenschläfer nach dem offiziellen römischen Märtyrerkalender. Wer mit dem Wetter am 27. Juni nicht zufrieden war, kann immer noch konvertieren. Die Märtyrer aus Ephesos oder einem anderen Ort, die sich an diesem oder einem anderen Tag um das Jahr 250 oder in einem anderen Jahrhundert in einer Höhle versteckten, um 300 (oder auch mehr oder weniger) Jahre später zu erwachen, werden nach byzantinischem Kalender gleich zweimal geehrt, am 4. August (griechisch-orthodox) und 22. Oktober (Ostkirche). Im Katholischen wird der Sieben Schläfer in der Regel am 27. Juni gedacht. Ausnahmen von der Regel bilden die Bistümer Regensburg (12. September) sowie Aquileia, Salzburg und Passau (13. September). Noch verwickelter wird alles, wenn man den Koran und seine Auslegungen hinzuzieht. – Am 27. Juli 1794 wird Maximilien Robespierre verhaftet, nachdem er über 17.000 »Feinde der Revolution« exekutieren ließ. Am nächsten Tag wird er hingerichtet (genau 254 Jahre nach Oliver Cromwell).



Geboren am 27. Juli

1450: Jakob Wimpheling, deutscher Schriftsteller, 1777: Thomas Campbell, schottischer Dichter, 1784: Denis Dawydow, russischer General und Husarenpoet, 1824: Alexandre Dumas (fils), französischer Schriftsteller, 1835: Giosué Carducci, italienischer Dichter, Nobelpreis für Literatur 1906), 1848: Hans Hoffmann, deutscher Schriftsteller, Generalsekretär der Schillerstiftung in Weimar, * in Stettin, Pommerndichter, 1870 Hilaire Belloc, britischer Schriftsteller, 1883: Maeda Yūgure, japanischer Lyriker, 1884: Max Brod, 1884: Ernst Bertram, deutscher Germanist und Schriftsteller, 1884: Zenzl Mühsam, 1909: Hilde Domin, geborene Löwenstein, verheiratete Hilde Palm (* in Köln; † 22. Februar 2006 in Heidelberg),  deutsche Schriftstellerin, 1910: Rajzel Żychliński, polnisch-amerikanische jiddischsprachige Dichterin, 1914: August Sang, estnischer Dichter, 1924: Bernat Lesfargas, okzitanischer Schriftsteller und Übersetzer, 1929: Jean Baudrillard, französischer  Philosoph, 1939: Michael Longley, nordirischer Dichter, 1939: Manuel Vázquez Montalbán, katalanisch-spanischer Schriftsteller in spanischer Sprache (Inspector-Carvalho-Romane), 1940: Pina Bausch, deutsche Tänzerin und Choreografin, 1940: Lothar Herbst, polnischer Dichter, 1951: Bernardo Atxaga (eigentl. José Irazu Garmendia), baskischer Schriftsteller (in Euskera [Baskisch])


Gestorben am 27. Juli

1841: Michail Lermontow, russischer Dichter, 1849: Charlotte von Ahlefeld (Charlotte Elisabeth Sophie Louise Wilhelmine von Ahlefeld(t), geb. von Seebach, * 6. Dezember 1781 in Stedten bei Weimar; † 27. Juli 1849 in Teplitz, Pseudonyme: Elisa Selbig, Ernestine, Natalie, Verfasserin der Erna, Verfasserin der Felicitas, Verfasserin der Marie Müller, C.), deutsche Schriftstellerin (Lyrikwiki), 1873: Fjodor Tjutschew, russischer Dichter, 1946: Gertrude Stein, amerikanische Schriftstellerin, 1954: Rainer Maria Gerhardt, deutscher Schriftsteller, Verleger und Übersetzer, 1962: Richard Aldington, englischer Schriftsteller, 1994: Rosa Chacel, spanische Schriftstellerin der Generación del 27, 2009: Peter Horst Neumann (* 23. April 1936 in Neisse, Oberschlesien; † 27. Juli 2009 in Nürnberg), deutscher Lyriker und Literaturwissenschaftler, 2017: Sam Shepard, US-amerikanischer Dramatiker, Schauspieler und Regisseur