20. April

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Tag der chinesischen Sprache (Unesco)

1871: Der bulgarische Dichter Christo Botew veröffentlicht das Statut einer "Bulgarischen Kommune" (Glaubensbekenntis) – 1910: Perihel (sonnennächster Punkt) des Halleyschen Kometen. Ander als bei dem enttäuschenden Auftritt 1986 haben ihn alle gesehen, auch die Dichter.

Die Menschen stehen vorwärts in den Straßen
Und sehen auf die großen Himmelszeichen,
Wo die Kometen mit den Feuernasen
Um die gezackten Türme drohend schleichen.

Und alle Dächer sind voll Sternedeuter,
Die in den Himmel stecken große Röhren,
Und Zauberer, wachsend aus den Bodenlöchern,
in Dunkel schräg, die einen Stern beschwören.

(Georg Heym) Zum Kometen vgl. 19. Mai

1911: Georg Heym erhält das erste Exemplar des bei Rowohlt erschienenen Gedichtbands Der ewige Tag – 2017 (20.-23. April): muerzer gespräche zur dichtung // »Poesie und Reflexion« // Konzept: Franz Josef Czernin, Thomas Eder // Lesungen & Vorträge: Ann Cotten, Michael Donhauser, Oswald Egger, Brigitta Falkner, Michael Hammerschmid, Hendrik Jackson, Barbara Köhler, Benedikt Ledebur, Steffen Popp, Theresia Prammer, Charles de Roche, Peter Rosei, Ferdinand Schmatz, Peter Waterhouse, Hansjörg Zauner // kunsthaus muerz, Mürzzuschlag


Geboren am 20. April

1492: Pietro Aretino, italienischer Schriftsteller, 1594: Matthäus Apelt, deutscher Kirchenlieddichter, 1807: Aloysius Bertrand (eigentlich Louis-Jacques-Napoléon Bertrand, * in Ceva, Piemont, Italien; † 29. April 1841 in Dijon), französischer Dichter, 1820: Francesc Pi i Margall, katalanisch-spanischer Politiker und Essayist, 1873 Präsident der kurzlebigen Ersten Spanischen Republik;  1826: Dinah Craik, englische Schriftstellerin, 1860: Pieter Jelles Troelstra, niederländischer Politiker und Dichter, 1875: Vladimir Vidrić, kroatischer Dichter, 1884: Daniel Waruzhan, armenischer Dichter (* 20. April 1884 Brgnik, Westarmenien; in der Nacht vom 23. zum 24. April 1915 in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, verhaftet, am 26. August auf dem Weg in die „Verbannung“ in einer Schlucht bei der Stadt Çankırı ermordet), 1884: Augusto dos Anjos, brasilianischer Dichter, 1901: Michel Leiris, französischer Schriftsteller, 1913: Mimis Fotopoulos, griechischer Schauspieler und Dichter, 1929: Karl-Heinz Jakobs, deutscher Schriftsteller

Gestorben am 20. April

1472: Leon Battista Alberti, italienischer Universalgelehrter, Schriftsteller, Kryptologe, Architekt, 1643: Christoph Demantius, deutscher Komponist und Dichter, 1902: Joaquim de Sousa Andrade, brasilianischer Dichter, 1912: Bram Stoker, irischer Schriftsteller, 1951: Maeda Yūgure, japanischer Lyriker, 1953: Erich Weinert, deutscher Lyriker, 1970: Paul Celan (eigentlich Paul Antschel, rumänisiert Ancel; * 23. November 1920 in Czernowitz, damals Rumänien, heute Ukraine; † vermutlich 20. April 1970 in Paris), deutschsprachiger Lyriker, 1974: Richard Hülsenbeck ( * 23. April 1892, † in Muralto, Schweiz), deutscher Schriftsteller, 1982: Archibald MacLeish, amerikanischer Dichter