23. Juli

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Am 23. Juli 1215: Friedrich II. (1194-1250) wird in Aachen zum zweiten Mal zum deutschen König gekrönt. Damit erlangt das Geschlecht der Staufer erneut die Herrschaft im Hl. Römischen Reich Deutscher Nation. An seinem Hof in Sizilien wurde das Sonett erfunden. – 1847: Das Preußische Judengesetz gewährt den Juden Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit.



Geboren am 23. Juli

1777: Philipp Otto Runge, deutscher Maler, Autor der Märchen Van den Machandelboom und Van den Fischer und siine Fru, 1887: Reinhard Goering, deutscher Schriftsteller, 1888: Raymond Chandler, US-amerikanisch-britischer Schriftsteller (The Big Sleep), 1911: Hildegard Emmel, deutsche Germanistin. Nachdem ein Versuch in Hamburg zu habilitieren nicht geglückt war, siedelte sie in den Ostteil des Landes über und war ab 1950 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Goethe-Wörterbuch an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin. 1951 schloss sie ihre Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock erfolgreich ab. Zunächst lehrte sie in Rostock, 1956 wurde sie an die Universität Greifswald berufen. Emmel verließ Greifswald 1958 aufgrund politischer Probleme wegen »bürgerlicher« Positionen. Eine neue Professur bekam sie nicht. Ab 1960 arbeitete sie in Bielefeld, danach lebte und arbeitete sie vorwiegend im Ausland, u. a. in Norwegen, Finnland, Türkei und zuletzt den Vereinigten Staaten. Nach ihrer Pensionierung zog sie 1981 nach Bern. Am 15. November 1991 erhielt sie als verspätete Wiedergutmachung den Ehrendoktortitel der Universität Greifswald. 1914: George (György) Tábori, ungarischer Schriftsteller und Theaterregisseur, 1938: Götz George, deutscher Schauspieler, 1957: Theo van Gogh, niederländischer Filmregisseur, Publizist und Satiriker

Gestorben am 23. Juli

1562: Götz von Berlichingen, der Ritter »mit der eisernen Hand«. Mit dem Satz »Sag ihm, er kann mich am Arsch lecken« geht er via Goethe in die Literaturgeschichte ein. 1859: Marceline Desbordes-Valmore (* 20. Juni 1786 in Douai; † in Paris), französische Schriftstellerin, 1914: Charlotte Forten (Charlotte Louise Bridges Forten Grimké, * 17. August 1837 in Philadelphia), afroamerikanische Aktivistin und Lyrikerin, 1942: Nikola Wapzarow, bulgarischer Dichter, 1956: Ella Young (* 26. Dezember 1867 in Fenagh, County Leitrim, Irland; † in Oceano, San Luis Obispo County, Kalifornien), irische Autorin und Freiheitskämpferin, 1957: Giuseppe Tomasi di Lampedusa, italienischer Schriftsteller, 1989: Donald Barthelme, amerikanischer Schriftsteller, 2011: Amy Winehouse, britische Sängerin, 2012: Esther Tusquets, katalanisch-spanische Verlegerin