15. Januar

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1919: Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. »Der Mann ward zum Sieb, die Frau / mußte schwimmen, die Sau, / für sich, für keinen, für jeden – / Der Landwehrkanal wird nicht rauschen. / Nichts / stockt.« (Paul Celan) 


Geboren am 15. Januar

1622: Jean-Baptiste Molière (eigentl. Jean-Baptiste Poquelin), französischer Dramatiker und Theaterdirektor,  1711: Sidonia Hedwig Zäunemann, deutsche Dichterin (Lyrikzeitung), 1791: Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller, 1795: Alexander Gribojedow, russischer Diplomat und Dichter, 1809: Pierre-Joseph Proudhon, französischer Soziologe, Philosoph, Journalist und Ökonom, Anarchist, 1823: Josef Seiler, deutscher Dichter und Komponist, 1826: Clementine Abel, deutsche Schriftstellerin, 1831: Georg Sauerwein, deutscher Publizist, Anwalt von Minderheitensprachen, 1850: Mihai Eminescu, rumänischer Dichter (Lyrikzeitung), 1851: Alexander Moszkowski, polnisch-deutscher Schriftsteller, 1869: Stanisław Wyspiański, polnischer Schriftsteller, Maler und Architekt, 1881: Kawada Jun, japanischer Lyriker, 1889: Walter Serner:

aus Böhmen stammender Schriftsteller, Dadaist. 1913 mit einer plagiierten Arbeit in Greifswald zum Dr. jur. promoviert. Mit dem – wiewohl juristischen – Doktortitel gelang es ihm 1914, dem Dichter Franz Jung die Flucht vor dem Kriegsdienst zu ermöglichen. Manifest »Letzte Lockerung« löste 1919 in Zürich einen Skandal aus. »Dichtung ist und bleibt ein, wenn auch höherer, Schwindel. Ich lege Wert darauf, das zum ersten Mal ausgesprochen zu haben. Menschen gestalten, heißt: sie fälschen.« (Lyrikzeitung), 

1891: Ossip Mandelstam, russischer Dichter, 1895: Geo Milew, bulgarischer Literaturkritiker und Dichter, 1897: Xu Zhimo, chinesischer Dichter, 1898: Martha Saalfeld (Martha vom Scheidt; * in Landau [Pfalz]; † 14. März 1976 in Bad Bergzabern), deutsche Schriftstellerin, 1900: Karlheinz Arens, deutscher Schriftsteller und Dramaturg, 1900: William Heinesen, färöischer Dichter, bildender Künstler und Komponist, 1902: Nâzım Hikmet, türkischer Dichter (Lyrikzeitung), 1914: Etty Hillesum, niederländisch-jüdische Lehrerin und Autorin, ermordet im KZ Auschwitz-Birkenau (Tagebücher 1941–43), 1922: Franz Fühmann, deutscher Schriftsteller (22 Tage oder Die Hälfte des Lebens) (Lyrikzeitung), 1929: Martin Luther King Jr. (* in Atlanta, † 4. April 1968 in Memphis), US-amerikanischer Bürgerrechtler, 1939: Hartmut Geerken, deutscher Musiker, Schriftsteller und Komponist, Publizist, Hörspielautor und Filmemacher (Lyrikzeitung), 1940: Luis Racionero, katalanischer Schriftsteller (auf Spanisch und Katalanisch), 1941: Captain Beefheart, US-amerikanischer Rock- und Bluesmusiker, 1956: Johannes Beilharz, deutscher Schriftsteller

Gestorben am 15. Januar

1885: Antoni Edward Odyniec, polnischer Schriftsteller, 1909: Ernst von Wildenbruch, deutscher Schriftsteller, 1918: Georg Bötticher, deutscher Grafiker und Schriftsteller, Vater von Joachim Ringelnatz, 1934: Hermann Bahr, östereichischer Schriftsteller und Kritiker, 1955: Johannes Baader, deutscher Architekt, Schriftsteller, Dadaist und Aktionskünstler, Oberdada, 1970: Leah Goldberg, israelische Schriftstellerin, 2009: Maurice Chappaz, Schweizer Schriftsteller, 2009: Harri Asi, estnischer Schriftsteller, 2014: Yoshino Hiroshi, japanischer Lyriker