Kosegarten, Gottfried
Johann Gottfried Ludwig Kosegarten
Johann Gottfried Ludwig Kosegarten (* 10. September 1792 in Altenkirchen; † 18. August 1860 in Greifswald), meist Gottfried Kosegarten genannt, war ein deutscher Orientalist und Sprachwissenschaftler.
Er war ein Sohn des Dichters und Greifswalder Professors Ludwig Gotthard Kosegarten und dessen Ehefrau Katharina Linde. Sein Onkel Johann Joachim Kosegarten war Pastor in Altengamme. Gottfried Kosegarten war mit Justine Susemihl verheiratet; ihr Sohn August Kosegarten starb 1867 an den Folgen einer Verwundung aus der Schlacht bei Königgrätz.
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Johann Gottfried Ludwig Kosegarten (* 10. September 1792 in Altenkirchen (Rügen); † 18. August 1860 in Greifswald) war ein deutscher Orientalist und Sprachwissenschaftler.
Als Sohn des Theologen Ludwig Gotthard Kosegarten studierte Gottfried Kosegarten zunächst Evangelische Theologie und Philosophie an der Königlichen Universität zu Greifswald. (...) Ab 1812 studierte er in Paris orientalische Sprachen. 1815 kehrte er als Adjunkt der theologischen und philosophischen Fakultät nach Greifswald zurück. Seine Vorlesungen über die Geschichte Pommerns veranlassten ihn zur Herausgabe der alten pommerschen Chronik von Thomas Kantzow (Greifswald 1816–1817), der er später Pommersche und rügische Geschichtsdenkmäler (Greifswald 1834) und den Codex Pomeraniae diplomaticus (Greifswald 1843) folgen ließ. https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Kosegarten_(Orientalist)