Leichengedicht

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Adelung

Das Leichengedicht, des -es, plur. die -e, ein Gedicht, welches bey Gelegenheit einer Leiche, oder auf das Absterben einer Person verfertiget wird; das Trauergedicht, und wenn es eine Ode ist, die Trauerode, Leichenode, im gemeinen Leben das Leichen-Carmen oder Trauer-Carmen.

Adelung Grammatisch-Kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart (Ausgabe letzter Hand, Leipzig 1793–1801)


Grimm

LEICHENGEDICHT, n. carmen funebre, epicedium. Frisch 1, 601a.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften · Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Band 12, Sp. 619

LEICHENCARMEN, n.: ich habe hier eine bestellung auf ein hochzeitgedicht, so wie auf ein leichencarmen. Göthe 24, 274; das honorar, welches wir für das leichencarmen erhalten. ebenda.

Ebd. Sp. 618