Experimentelle Texte

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EXPERIMENTELLE TEXTE

Die experimentelle Phase der deutschen Nachkriegsliteratur läßt sich nicht auf die konkrete Poesie in den fünfziger und sechziger Jahren einengen; auch in der aktuellen Literaturszene der Gegenwart erheben - vor allem junge - Autoren den offenen Anspruch des Experiments. Dies gilt aber nicht nur national, sondern gerade auch international und in besonderer Hinsicht speziell auch für die Staaten des Ostblocks, wo gerade heute interessante Neuansätze für die experimentelle Kunst und Literatur und deren jeweilige Grenzüberschreitungen zu beobachten sind.

Die von Karl Riha und Barbara Raschig an der Universität Siegen herausgegebene Heftreihe ,Experimentelle Texte‘ stellte Autoren des In- und Auslands mit exemplarischen Arbeiten vor und präsentierte Anthologien - so zum Beispiel zur ,konkreten Poesie‘ in Japan und Portugal.


Vilen Barsky: Wörter (1); Detlef Schulte: Schrift und Zeichen (2); Valeri Scherstjanoi: Zaoum-Schriften (3); Werner Schreib: Gott raucht nicht (4); Agno Stowitsch: Aus der laufenden Korrespondenz (5); Aktuelle konkrete und visuelle Poesie aus Japan, zusammengestellt und mit einem Nachwort von Hiroo Kamimura (6); Siegfried J. Schmidt: sechs & schatten (7); Gerhard Jaschke: Flugspuren/Skulpturen (8); Vladan Radovanovic: Story of ,o’ Voco Visual (9); Michael Glasmeier: Texte über Texte (10); Bernhard J. Keller: Buchstabenbotschaften ohne Botschaft (11); Pierre Garnier: Ein Kinderbuch (12); Andreas Hapkemeyer: Sehfelder (13); Klaus Peter Dencker: Die Reise nach Rom (14/15); Christian Steinbach: Briefstempeltexte (16); Hansjörg Zauner: Zerflogene Stelle mehr (17); Jan Faktor: Georgs Sorgen um die Zukunft (18); Gerhard Jaschke: Essensreste der letzten Sternsegler(19); Serge Segay/Rea Nikonova: Transponance Transfurismus (20); Ernst Jandl/ Friedericke Mayröcker/ Andreas Okopenko: Gemeinschaftsarbeit (21); Visuelle Poesie aus Portugal. Hrsg. v. Fernando Aguiar (22); Uwe Wamke (Hrsg.): Visuelle Poesie in/ aus der DDR (23); Christoph Schwarz: das(s)/ die wort’fetzen. Zweite, erweiterte Auflage (24); Johannes Jansen: fundzeug: chamäleon. text-bild-kombinationen 1987-90 (25); Klaus Peter Dencker: WORTKÖPFE . Visuelle Poesie 1969-1991(26-28); Ilse Kilic/Fritz Widhalm: in den läufern ist das abenteuer (29); Uwe Warnke: FERSE. serielle Texte (30); Norbert Hummelt: pick-ups (31); Mario Rotter: mehr oder weniger freiwillig. Tilgungen/ Tarnungen (32); Toni Kleinlercher: In 80 sonnenständen DU rch di E wü STE, une fiction lyrique (33/34); Hartmut Andryczuk: Monologe nach dem Neolithikum, Siegen 1994; (35); Frank Richter: im labyrinth der alphabete. ideogramme. Siegen 1994 (36); Herbert Pfeiffer: Gedichte aus Wörtern. Siegen 1994 (37); Ferdinand Aguiar: Minimal Poems. Siegen 1994 (38); Franzobel: Thesaurus. Ein Gleiches. 24 konzeptuelle Gedichte. Siegen 1995 (39); Gustav Jacobsen: Manifest des Scheiterns. Siegen 1995 (40); Hartmut Andyczuk (Hrsg.): Visuelle Poesie aus den USA. Siegen 1995 (41/42); Angelika Janz: Ein interessantes Frühstück, das im Trend zu liegen gehen lernt. Fragmenttexte 1979-1994 von Deut zu Deutung. Siegen 1995 (43); Daniel Böswirth: von den bösen viechern. Siegen 1996 (44); Hansjörg Zauner: titel. Siegen 1996 (45); Iven Fritsche: Formulargedichte. Siegen 1996 (46); Theo Breuer: M%nday. Siegen 1997 (47); Hans-Jürgen Lenhardt: Schreiben, bis die Mine bricht. Siegen 1997 (48); Lothar Schmidt: über laufende sendung. Gedichte. Siegen 1997 (49); Arne Rautenberg: DAR ERNST DIS LOBUNS. Siegen 1997 (50); Klaus Peter Dencker: Sequenzen. Siegen 1998 (51-53); Herbert J. Wimmer: Laute Prosa. 33 Narrationen. Siegen 1999 (54); Iven Fritsche: ohne &. Bildgedichte. Siegen 1999 (55); Jürgen O. Olbrich: correctexts. Siegen 1999 (56).