Beutler, Margarete

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Maria Anna Margarete Beutler (geboren am 13. Januar 1876 in Gollnow, Provinz Pommern; gestorben am 3. Juni 1949 in Gammertingen auf der Schwäbischen Alb) war eine deutsche Dichterin, Schriftstellerin und Übersetzerin. Margarete Beutler war die zweite Tochter von Karl Beutler und Marie Beutler, geborene Roloff. Karl Beutler, ein ehemaliger Hauptmann, war Bürgermeister in Gollnow. Die Eltern hatten sich einen Sohn gewünscht und gaben daher die einjährige Margarete zu den Großeltern der Mutter im benachbarten Naugard (heute Nowogard) in Pflege. Dort verbrachte sie ihre Kindheit bis zum 14. Lebensjahr. (...) Zusammen mit Lasker-Schüler, Hans Ostwald und Ernst von Wolzogen gehörte sie der künstlerisch-literarischen Vereinigung Die Kommenden an. Neben den Genannten lernte sie auch viele andere der Boheme-Szene verbundene Autoren wie Marie Madeleine und Paul Scheerbart kennen. https://de.wikipedia.org/wiki/Margarete_Beutler


Max Geißler, Führer durch die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts (1913)

Beutler Margarete. (Eigentl. Marg. Freksa.) Schwabing. Geb. Gollnow 13.1.76.

Sonderbar bis zur Groteske – Man weiß nicht, ob in berechnender Pose. Sinnenglut erfüllt ihre zahlreichen Gedichte, die – je länger man sich mit ihnen beschäftigt – etwas Ungesundes, Artistisches haben. Sie übersetzte auch Marot, Erotische Epigramme.

Gedichte 03; Neue Gedichte 08; Meinen Freunden gegeben. G. 10.