255 -Der Herbst kommt jedes Mal zu früh... Jüngere Literatur aus Finnland, Estland und Ungarn

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Die horen Bd. 255, 59. Jahrgang (2014)

Der Herbst kommt jedes Mal zu früh ... Jüngere Literatur aus Finnland, Estland und Ungarn

Zusammengestellt von Maximilian Murmann


€ 14,00 (D) | € 14,40 (A) | SFr 20,00

200 S., 16, farb., Abb., brosch., 15,5, x 23,5 ISBN: 978-3-8353-1455-9


Zum Buchmesseschwerpunkt »Finnland«: Eine literarische Entdeckungsreise durch Europa. Von Lappland in die Puszta, über Helsinki und Tallinn nach Budapest.

Das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse kann im internationalen Vergleich mit dem besten Bildungssystem und der niedrigsten Korruptionsrate aufwarten, aber auch mit dem höchsten Kaffeekonsum und den meisten Heavy-Metal-Bands (pro Kopf). Finnland eilt der Ruf des Sonderbaren voraus, was nicht zuletzt an der Landessprache mit ihren 15 Fällen liegt. Finnisch gehört wie das Estnische und Ungarische zu den finnougrischen Sprachen, die auf den ersten Blick recht wenig mit den großen Sprachen Europas verbindet. Die außergewöhnliche Stellung ihrer Nationalsprachen hat Finnland, Estland und Ungarn nachhaltig geprägt, doch kann man von einer finnougrischen Kultur kaum sprechen. Gemeinsame Erfahrungen gibt es dennoch reichlich. Nachwuchsautoren aus Finnland, Estland und Ungarn gewähren einen Einblick in drei europäische Literaturen im Spannungsfeld zwischen West und Ost, Gestern und Heute.

Mit Beiträgen u. a. von Joni Pyysalo, Tiina Raevaara, Janica Brander, Harry Salmenniemi, Mehis Heinsaar, Maarja Kangro, Urmas Vadi, Edina Szvoren, Noémi Kiss, Krisztián Grecsó und Dénes Krusovszky.

Mit Holz- und Acrylschnitten von Ari Pelkonen.


Maximilian Murmann »Der Herbst kommt jedes Mal zu früh …« | Zu diesem Band Timo K. Mukka Ich hab grad einen Fuchs gesehen

Sandstaub zieht durch die Stadt – Finnland

Virpi Hämeen-Anttila Fern und einsam. Neue Literatur aus Finnland Mooses Mentula Ugrische Freundschaft Tiina Raevaara Fischadler Henriikka Tavi Haikuichtys, oder Warum die Fische unter Wasser schwimmen Janica Brander Bären und Wölfe Juhani Karila Königsposition Seppo Puttonen & Juhani Karila Das Spiel mit dem Absurden. Ein Gespräch Joni Pyysalo Orangefarbene Walrosse Miina Supinen Der Diamantknopf Harry Salmenniemi Damals, nicht jetzt Helmi Kekkonen Mimi Anna Tommola Alles blieb zurück Jaakko Yli-Juonikas Sie fliegen der Gnade entgegen

Ari Pelkonen – Halblicht. Druckgrafik und Malerei Veikko Halmetoja Die Stille ist gut zu hören. Ein Beitrag zu den Bildern von Ari Pelkonen Ari Pelkonen Halblicht. Druckgrafik und Malerei

Nichts ist sicher nach der Hitze – Estland Cornelius Hasselblatt Die Siebziger Jürgen Rooste Generationen Merlin Piirve Die traurige Geschichte von Marie Urmas Vadi Wie wir einer nach dem anderen gehen Heili Sibrits, Jan Kaus & Urmas Vadi Zwischen hier und jetzt Maarja Kangro Affen und Solidarität Mehis Heinsaar Die Rast Jan Kaus Der Knall Mihkel Kaevats Erinnern der Träume | Kirschen aus Ungarn

… die große Fracht des Sommers kaum verladen – Ungarn Wilhelm Droste Elegische Töne aus den Niederungen der ungarischen Gegenwart András Cserna-Szabó Margo Gábor Schein Im Extremfall Edina Szvoren Hundeschule Anita Markó & Edina Szvoren Ein Akt der Entfernung Ferenc Darvasi Hungaria Krisztián Grecsó Barbaren Orsolya Bencsik Daheim, bei uns Noémi Kiss Geburtstag Dénes Krusovszky Elegienrauschen | An der Quelle | Die Ehefrau | Demnach | Csengery Straße, dort soll er mich erreichen (Nocturne)