2. Juli

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Jahresmitteltag in Nicht-Schaltjahren – Mariae Heimsuchung

1773 verbrennen die Mitglieder des Göttinger Hainbundes zur Feier des Geburtstages ihres Idols Friedrich Gottlieb Klopstock Porträt und Schriften des von ihnen verachteten Aufklärers Christoph Martin Wieland – 1912: Auslieferung der ersten 12 Bände der  Insel-Bücherei – 1925: In Paris findet ein Bankett zu Ehren des symbolistischen Dichters Saint-Pol-Roux statt. Die Siurrealisten, die den Dichter verehren, protestieren gegen die Anwesenheit nationalistischer Kräfte, indem sie "Es lebe Deutschland" rufen. – Am 2. Juli 1964 wurde in den USA ein Verbot von Bildungstests als Voraussetzung zur Teilnahme an Wahlen verhängt – 1993: Bei einem Angriff islamischer Fundamentalisten auf ein alevitisches Kulturfestival in Sivas (Türkei) sterben mehr als 30 Menschen, darunter zahlreiche alevitische Künstler, Dichter und Verleger. Unter ihnen ist Aziz Nesin, dem der Angriff vielleicht hauptsächlich gegolten hatte – er war Atheist und hatte Auszüge aus der türkischen Übersetzung des Romans Die satanischen Verse von Salman Rushdie veröffentlicht.



Geboren am 2. Juli

1724: Friedrich Gottlieb Klopstock, deutscher Dichter, 1782: Cesare Arici, italienischer Dichter, 1842: Norbert Hanrieder, österreichischer Mundartdichter und Priester, 1877: Hermann Hesse, deutschsprachiger Schriftsteller und Maler, Nobelpreis für Literatur 1946, 1887: Elisabeth Baumann-Schlachter, Schweizer Schriftstellerin (Neui bärndütschi Wiehnachts-Gedichtli für Chinder), 1910: Hans Günther Adler, deutschsprachiger Schriftsteller aus Prag, 1910: C. C. Bergius, deutscher Schriftsteller, 1922: Josef Guggenmos, deutscher Lyriker und Kinderbuchautor, 1923: Wisława Szymborska, polnische Dichterin, Nobelpreis für Literatur 1996, 1942: Gert Neumann, deutscher Schriftsteller, 1947: Jürg Amann, Schweizer Schriftsteller, 1979: Najat El Hachmi, katalanisch-amazighische Schriftstellerin


Gestorben am 2. Juli

1566: Nostradamus (Michel de Nostredame), französischer Apotheker, Astrologe und Schriftsteller, 1778: Jean-Jacques Rousseau, französischsprachiger Schweizer Philosoph, Schriftsteller, Pädagoge und Gelehrter, 1836: Cesare Arici, italienischer Dichter, 1933: Bess Brenck-Kalischer, deutsche Schriftstellerin, 1961: Ernest Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller, Nobelpreis für Literatur 1954, 1966: Jan Brzechwa, polnischer Dichter, 1977: Wladimir Nabokov, russisch-US-amerikanischer Schriftsteller, 1990: Silvina Bullrich, argentinische Schriftstellerin, 1999: Mario Puzo, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor (The Godfather), 2003: Reinhard Baumgart, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker, 2004: Sophia de Mello Breyner Andresen, portugiesische Dichterin, 2016: Elie Wiesel, US-amerikanischer Schriftsteller und Publizist