12. April

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Gedenktag für die Märtyrer und Helden des Holocaust (Yom HaShoah – Nationaler Gedenktag in Israel) Mehr

Am 12. April 1633 beginnt die förmliche Befragung Galileo Galileis wegen dessen Lehre des heliozentrischen Weltbildes. – 1774: Uraufführung von Goethes Götz von Berlichingen. Lyrik ist das nicht. "Sag ihm, er kann mich im ... – 1820: Alexander Ypsilantis wird zum Führer einer Organisation zum Kampf gegen die ottomanische Herrschaft in Griechenland ernannt. – 1842 schreibt Hölderlin das Gedicht Aussicht ("Der offne Tag ist Menschen hell mit Bildern") und datiert es auf: 24. Merz 1871. – 1912: Eröffnung der Futuristenausstellung in Herwarth Waldens Sturm-Galerie – 1954: Bill Haley nimmt das Lied Rock Around the Clock auf. – 1961 erster bemannter Raumflug Juri Gagarins (in Rußland: Tag der Kosmonauten) – 2016: Der AStA der Berliner Alice Salomon Hochschule schreibt einen Offenen Brief an das Rektorat, in dem das Gedicht "avenidas" von Eugen Gomringer (1950), das an einer Wand der Hochschule angebracht ist, kritisiert wird: "Es ist {...} nicht unser Anliegen, das Gesamtwerk Eugen Gomringers in Frage zu stellen. Dennoch kommen wir nicht umhin, ausgerechnet dieses Gedicht als offizielles Aushängeschild unserer Hochschule zu kritisieren: Ein Mann, der auf die Straßen schaut und Blumen und Frauen bewundert. Dieses Gedicht reproduziert nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren, es erinnert zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind." Sie fordern "die Thematisierung einer Gedichts-Entfernung/-ersetzung im Akademischen Senat zum nächstmöglichen Zeitpunkt". (Vgl. 15. Juli)


Geboren am 12. April

1500: Joachim Camerarius der Ältere, deutscher Gelehrter und Dichter, 1539: Inca Garcilaso de la Vega (El Inca, * 12. April 1539 in Cuzco, Peru, als Gómez Suárez de Figueroa; † 23. April 1616 in Córdoba, Spanien), spanisch-inkaischer Schriftsteller und Historiker, 1550: Edward de Vere, 17. Earl of Oxford, englischer Dichter, 1627: Christoph Arnold, deutscher Dichter, 1803: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio, deutscher Liederdichter, -forscher und -sammler (Kein schöner Land in dieser Zeit), 1812: Karl Ziegler, österreichischer Lyriker, 1848: José Gautier Benítez, puertorikanischer Dichter, 1907: Zawgyi, burmesischer Schriftsteller, 1920: Anna Kamieńska ( 12. April 1920, Krasnystaw, Polen, † 10. Mai 1986, Warschau), polnische Lyrikerin, 1929: Mukhran Machavariani, georgischer Dichter, 1931: Leonid Derbenyov, russischer Dichter, 1938: Ernst Halter (* Zofingen), Schweizer Schriftsteller und Publizist, 1938: Gisela Hemau (eigentlich Gisela Oberer; * 12. April 1938 als Gisela Haslinger), deutsche Schriftstellerin, 1944: Karel Kryl, tschechischer Liedermacher und Dichter, 1946: Ria Endres, deutsche Schriftstellerin, 1952: Gary Soto, amerikanischer Schriftsteller


Gestorben am 12. April

1782: Pietro Metastasio, italienischer Dichter, 1894: Ludwig Pfau, deutscher Dichter, 1937: Abdülhak Hâmid Tarhan, türkischer Dichter, 1962: Erwin Guido Kolbenheyer, österreichischer Schriftsteller, 1964: Gaziel (d.i. Agustí Calvet i Pascual), katalanischer Journalist und Schriftsteller, 1973: Arthur Freed, amerikanischer Produzent und Liedertexter (Singing in the rain), 1981: Matthias Domaschk, Thüringer Bürgerrechtler, starb in Stasihaft, 1990: Kitagawa Fuyuhiko, japanischer Lyriker, 1998: Robert Ford, kanadischer Lyriker, 2012: Mohit Chattopadhyay, indischer Dichter (Bengali), 2014: Pierre Autin-Grenier, französischer Schriftsteller, 2016: Arnold Wesker, britischer Schriftsteller