10. Mai

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1725: Johann Sebastian Bachs Kantate Auf Christi Himmelfahrt allein nach dem Text von Christiana Mariana von Ziegler wird in Leipzig uraufgeführt. – 1860: Anlässlich des 100. Geburtstags des Dichters und Theologen Johann Peter Hebel wird in Basel die Basler Hebelstiftung gegründet. Stiftungszweck ist ein mündlich überlieferter Wunsch Hebels: Die ältesten Männer seines Heimatdorfes Hausen im Wiesentalsollen jedes Jahr einen Schoppen Wein erhalten und die vier besten Schüler mit einer Gabe bedacht werden. (Wiki) – 1916: André Breton besucht den im Krieg verwundeten Guillaume Apollinaire am Krankenbett. – 1932: Das seit dem 16. Jahrhundert bekannte Geusenlied (Het Wilhelmus) wird offiziell zur Nationalhymne der Niederlande – 1933: Bei Bücherverbrennungen der Aktion Wider den undeutschen Geist in 22 Universitätsstädten, so auf dem Opernplatz in Berlin, werden zehntausende Bücher konfisziert und verbrannt – 1935: Das politisch-literarische Kabarett Die Katakombe in Berlin wird auf Betreiben Joseph Goebbels' von der Gestapo geschlossen. Der Betreiber Werner Finck wird vorübergehend im KZ Esterwegen interniert. "Fink ist der typische frühere Kultur-Bolschewist, der offenbar die neue Zeit nicht verstanden hat oder jedenfalls nicht verstehen will und der in der Art der früheren jüdischen Literaten versucht, die Ideen des Nationalsozialismus und alles das, was einem Nationalsozialisten heilig ist, in den Schmutz zu ziehen" (Wiki) – 1953: Aus Chemnitz wird Karl-Marx-Stadt


Geboren am 10. Mai

1760: Claude Joseph Rouget de Lisle, französischer Komponist und Dichter, 1760: Johann Peter Hebel (geb. in Basel als Kind deutscher Eltern, gest. 22. September 1826 in Schwetzingen), deutscher Schriftsteller,  Allemannische Gedichte, Kalendergeschichten, 1807: Carl Bagger, dänischer Schriftsteller, 1816: Friedrich Gerstäcker, deutscher Abenteuer-Schriftsteller, 1817: Emma Herwegh, deutsche Revolutionärin, Vorkämpferin der Frauenrechtsbewegung, Ehefrau Georg Herweghs, 1843: Benito Pérez Galdós, spanischer Schriftsteller, 1874: Martin Boelitz, deutscher Schriftsteller, 1876: Ivan Cankar, slowenischer Schriftsteller, 1885: Fritz von Unruh, deutscher Schriftsteller und Maler, 1897: Rudolf Henz, österreichischer Schriftsteller, schrieb 1934 die Hymne »Lied der Jugend« der austrofaschistischen Bewegung. Nach dem Krieg erhielt er den Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur und das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 1931: Miroslav Florian, tschechischer Dichter, 1936: Jayne Cortez, US-amerikanische Dichterin und Vokalimprovisatorin, 1946: Donovan (* in Glasgow, Schottland als Donovan Phillips Leitch), britischer Singer-Songwriter, Gitarrist und Komponist. (»Catch the Wind«, »Universal Soldier«, »Sunshine Superman«, »Mellow Yellow« u.v.a.), 1950: Liaty Pisani, italienische Schriftstellerin, 1951: Mevlüt Asar, türkisch-deutscher Schriftsteller, 1953: Ralf Rothmann (* in Schleswig), deutscher Schriftsteller


Gestorben am 10. Mai

1521: Sebastian Brant, deutscher Humanist, Schriftsteller (Das Narrenschiff), 1696: Jean de La Bruyère, französischer Schriftsteller, 1764: Christian Friedrich Henrici, deutscher Schriftsteller, Textdichter Johann Sebastian Bachs, 1833: François Guillaume Jean Stanislas Andrieux, französischer Gelehrter und Dichter, 1859: Bertha Arndts, deutsche Schriftstellerin, 1889: Michail Saltykow-Schtschedrin, russischer Schriftsteller, 1901: Georg Christian Dieffenbach, deutscher Pfarrer und Dichter, 1954: Erik Reger, deutscher Schriftsteller, 1960: Juri Olescha, russischer Schriftsteller, 1982: Emil Hermann Werner Ackermann, deutscher Schriftsteller, Verleger und Miteigentümer der Künstlerkolonie Monte Verità, 1982: Friedrich Schröder Sonnenstern, deutscher Zeichner, Maler und Autor (Lyrikzeitung), 1982: Peter Weiss, deutscher Schriftsteller, Maler, Grafiker und Experimentalfilmer, 1986: Anna Kamieńska (* 12. April 1920, Krasnystaw, Polen, † in Warschau), polnische Lyrikerin, 1994: Lucebert, niederländischer Maler und Schriftsteller, 2016: Fabjan Hafner (* 8. Juni 1966 in Klagenfurt)